Heilen bedeutet nicht, dass es den Schaden nie gegeben hat. Es bedeutet, dass die Auswirkungen des Schadens nicht mehr unser Leben beherrschen.

Earnie Larson

Ein traumatisches Erlebnis kommt unverhofft, unerwartet, es passiert zu viel zu schnell und der kognitive Teil des Gehirns kann es nicht oder nur teilweise erfassen. Traumatische Erlebnisse sind begleitet von Gefühlen der Ohnmacht, Hilflosig- keit, Kontrollverlust, intensiver Angst und drohender Vernichtung (Schlegel/Hermann).


Sie sind psychisch und physisch überfordernd
und deshalb mit „normalen“ Bewältigungs-strategien nicht integrierbar. Und sie beeinflussen von da an unser tägliches Verhalten. Nichts ist mehr so, wie es vorher war. Die eigenen Grundfesten wurden zutiefst erschüttert und das Gefühl der relativen Sicherheit ist abhanden gekommen. Diese Reaktion ist eine normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis. Sie ist keine Krankheit, sondern wurde ausgelöst durch einen massiven Eingriff von aussen auf Ihre Person und gegen Ihren Willen.


Diese Reaktionen können ausgelöst werden durch aktuelle oder länger zurückliegende Ereignisse im Zusammenhang mit:


- Unfall (Opfer, Helfer, Verursacher oder 

   Angehöriger)


- Todesfall naher Bezugspersonen


- Trennung, Scheidung


- Schwere Krankheit (eigene, Angehörige)


- Burnout


- Entlassung, Arbeitslosigkeit


- Mobbing


- Überfall, Gewalterlebnisse


- Sexuelle Gewalt


- Krieg, Naturkatastrophen


- Traumatische Erfahrungen in der
   Kindheit oder Jugend (sexueller
   Missbrauch, körperliche oder psychische
   Misshandlungen, Vernachlässigung,
   Verlust naher Bezugspersonen,
   Alkoholiker-Eltern etc.)

Folgen können unter anderem sein:


- Schlafstörungen / Albträume


- Ängste / Panikattacken


- Depression, wiederkehrende depressive

   Verstimmungen


- Dauernder Stress


- Erhöhte Reizbarkeit


- Stete, erhöhte Wachsamkeit


- Schreckhaftigkeit


- Erstarren bei bestimmten Reizen


- (unbewusstes) Vermeiden von
   bestimmten Situationen, Orten,
   Tätigkeiten oder Personen


- Überflutet werden von Bildern,

   Gedanken, Gefühlen


um nur einige zu nennen.


Mein Ziel ist es, den traumatischen Stress rasch abzubauen, Sie zu stabilisieren und mit Ihnen Ressourcen zu entwickeln, um Ihre Lebensqualität merklich zu verbessern. Ausserdem ist es mir wichtig, dass Sie verstehen, was bei einem Trauma in Ihrem Körper und Gehirn geschieht.


Dank Methoden, in denen die neusten Erkenntnisse der Neurobiologie umgesetzt werden, gelingt es bei Monotraumatisierungen erfahrungsgemäss innert wenigen Sitzungen, den traumatischen Stress nachhaltig abzubauen und das traumatische Ereignis zu integrieren. Bei Komplextraumatisierungen in der Kindheit hängt die Anzahl Stunden von der Schwere und Dauer der Traumatisierung ab.


Ausserdem lernen Sie einfache und effiziente Methoden kennen, die Ihnen im Alltag helfen stabil zu bleiben.